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Magen
Der Magen ist ein Hohlorgan aus Muskelgewebe, das innen mit Schleimhaut ausgekleidet ist. Er ist ein Abschnitt des Verdauungstrakts zwischen Speiseröhre und Dünndarm, in dem die Nahrung vorverdaut und über den Pylorus (Pförtner/Schliessmuskel) kontrolliert an den Zwölffingerdarm weitergegeben wird. Die Magenschleimhaut produziert Magensaft (Pepsin, Salzsäure) sowie Verdauungsenzyme und Hormone. Bei Nahrungsaufnahme kann die Bildung von Magensaft auf bis zu 1000 ml (1 Liter ) pro Stunde beschleunigt werden.
Magengeschwür
Das Ulcus ventriculi (Magengeschwür) bezeichnet ein gutartiges Geschwür des Magens, welches die Schleimhaut bis zu den inneren Muskelschichten schädigt. Es entsteht wenn der Magen keinen Schutz mehr in Form von alkalischem Schleim gegen die aggressive Salzsäure bilden kann. Meistens kam es vorher schon zu einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung). Ursachen können endogene (z.B. übermäßige Magensäureproduktion, Peristaltikstörungen) oder exogene Faktoren (z.B. durch Alkohol, Rauchen, Medikamente wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), das Bakterium Helikobakter pylori, Operationen am Magen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Intoleranzen), Kalium Supplementierung sein.
Meteorismus
Unter Meteorismus versteht man die rein subjektive Empfindung eines geblähten Abdomens, also ein vorgewölbter Bauch. Meteoristische Beschwerden sind sehr häufig bei Menschen mit funktionellen Verdauungsstörungen zu finden (Bsp. Reizdarmsyndrom). Ursache können eine Zunahme des Darminhaltes sein, eine schwache Bauchwandmuskulatur, eine abdominale Überempfindlichkeit, Nahrungsintoleranzen, Fehlbesiedlung der Darmflora. Im Vergleich zur eigentlichen Flatulenz gehen kaum Winde ab, Die Gase werden entweder über die Darmwand ins Blut aufgenommen und schließlich über die Lunge abgeatmet, oder es kommt zu einer vermehrten Gasansammlung mit Auftreibung des Abdomens und Zwerchfellhochstand führen.
Morphologie
Die Morphologie eines Körpers könnte man vereinfacht mit dem “Bauplan” des Körpers gleichstellen. Oft meint man aber auch den Körpertyp der genetisch bestimmt ist, man kann ihn nicht ändern, weder durch das intensivste Training, noch durch die beste Ernährung, Disziplin kann da auch nichts bewirken. Aber man kann den Phenotyp ändern, also die optische Erscheinung. Jedoch auch nur mit Training, Ernährung und Disziplin. Ein dünner Mensch kann auch muskulös aussehen, ein dicker Mensch auch definiert. Deshalb ist auch schwer bei Menschen, die nicht trainieren, den Körpertyp festzustellen.
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Nahrungsmittelallergie
Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem auf an sich normalerweise harmlose Bestandteile im Essen. Meistens reagiert der Körper auf bestimmte Proteine (Eiweiße) und behandelt diese so, als wären es gefährliche Eindringlinge in den Körper. Er produziert Antikörper (IgE-Marker im Blut), die dafür sorgen, dass bestimmte Botenstoffe, zum Beispiel Histamin, ausgeschüttet werden. Diese lassen dann die Haut jucken (Quaddeln, Neurodermitis), die Nase laufen oder den Darm rebellieren (Krämpfe, Durchfall, Erbrechen). Im schlimmsten Fall können die Atemwege betroffen sein (Halsverengung durch Oedem) oder das Herzkreislaufsystem (verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall bis hin zum allergischen Schock).
Nahrungsmittelunverträglichkeit (oder Nahrungsmittelintoleranz)
Was genau bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit passiert, ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich stimulieren bestimmte Substanzen in der Nahrung Botenstoffe im Körper, sodass diese eine Reaktion auslösen, die einer Allergie ähnelt. Tatsächlich ist das Immunsystem aber nicht direkt beteiligt und es bildet keine Antikörper (IgE-Marker) im Blut (siehe auch unter Pseudo-Allergie). Oft geht mit Nahrungsmittelintoleranzen eine Medikamentenintoleranz einher.
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